Schaf

Wolle

Wolle wird nicht mehr nur ausschliesslich für Textilien genutzt. Als Dünger oder Isoliermaterial kann es für unterschiedliche Zwecke genutzt werden.

Heute gibt es Schafrassen, welche nicht mehr geschoren werden müssen.

Rassen

Das Schaf gehört zur Gruppe der Horntieren aus der Familie der Ziegenartigen (Caprinae) und war bereits bei den Pfahlbauern in der Jungsteinzeit ein geschätztes Haustier. Bei den Rassen unterscheidet man zwischen Fleischschafen und Milchschafen, wobei erstere in der Schweiz die grössere Bedeutung haben. Im Herdebuch des Schweizerischen Schafzuchtverbandes werden im Moment 11 anerkannte Schafrassen geführt. In der Schweiz wurden gezielt fünf einheimische Rassen gezüchtet: Alpenschaf, Bergschaf, Fleischschaf, Schwarznasenschaf und Charolais.

Alpenpflege

Heute weiden in der Schweiz etwa 350'000 Schafe. Für das Einkommen der Landwirte haben sie eine untergeordnete Bedeutung. Wichtig sind die kleinen Wiederkäuer vor allem für die Pflege der Landschaft. Sie nutzen Wiesen, Weiden, hochgelegene Alpen und sogar steile Abhänge, die das Rindvieh nicht mehr beweiden kann. Schafe stellen geringe Ansprüche an das Futter und sind widerstandsfähig.

Produkte

Während die Wolle praktisch keine Bedeutung mehr hat auf dem Schweizermarkt, erfreut sich das Lammfleisch zunehmender Beliebtheit. Im Jahr 2015 lag der Pro-Kopf-Konsum bei rund 1,2 Kilogramm. Der Selbstversorgungsgrad liegt beim Schaffleisch bei 35 Prozent. Obwohl Schafsmilch würzig und gesund ist, hat sie bei uns kaum eine Bedeutung.