Kuh

Haltung

Die Hälfte aller Kühe in der Schweiz werden in Laufställen gehalten.

Rassen

Die wichtigsten Schweizer Milchviehrassen haben Rot gefleckt, schwarz gefleckt oder braunes Fell.

Die Bedeutung der reinen Schweizer Rassen hat in den vergangenen Jahren aus wirtschaftlichen Gründen abgenommen. Heute werden sowohl in der Milch- wie auch in der Fleischproduktion vor allem Kreuzungsprodukte mit ausländischen Rassen eingesetzt.

Muttermilch

Das Kalb erhält von der Milch seiner Mutter nur einen relativ kleinen Anteil, der grosse Rest wird vom Bauern gemolken und danach in den Molkereien abgeliefert. In den ersten Tagen nach dem Abkalben ist die Milch jedoch nicht konsumfähig. Sie wird Kolostralmilch oder "Biestmilch" genannt, und enthält für das Kalb lebenswichtige Inhalts- und Abwehrstoffe. Ein Kalb braucht in den ersten 2-3 Monaten täglich 5-8 Liter Milch. Die Milchration wird dann kontinuierlich vermindert ehe im Alter von 5-6 Monaten endgültig auf die Fütterung mit Gras, Heu und Getreide umgestellt wird.

Melken

Bezüglich des Alters gilt, dass die Kühe ab der dritten Laktation – also nach dem dritten Kalb – ihre Höchstleistung erreicht haben: Kann in der ersten Laktationsperiode bei einer guten Kuh mit einer durchschnittliche Milchleistung von 25 bis 30 Kilogramm pro Tag gerechnet werden, sind es nach dem dritten Kalb zwischen 30 und 40 kg pro Tag. Einen wesentlichen Einfluss auf die erzielte Milchmenge hat natürlich auch die Fütterung.

Käse

42 % der Milch wird zu Käse verarbeitet. Die meist produzierte Käsesorte ist der Greyerzer. Er kommt noch vor dem Emmentaler.

Konsum

Der Pro Kopf Konsum ist in der Schweiz 63 kg. In Neuseeland ist er fast doppelt so hoch.

Grasland

Auf drei Vierteln der Schweizer Landfläche wächst nur Gras. Im Gegensatz zum Menschen, können Wiederkäuer wie Kühe, Schafe oder Ziegen Gras verwerten. Sie produzieren daraus Milch und Fleisch. In der Schweiz Tiere zu halten, macht deshalb Sinn.